Kinder in Solln
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Städtischer Hort Stridbeckstraße

 

 

 

Private Mittagsbetreuung

 

Schuljahr 2013/14: Die aktuelle Situation an der Herterichschule

Die Kinderbetreuung an der Herterichschule in Solln verbessert sich seit Herbst 2012 Schritt für Schritt. Angefangen hat es mit der Einführung eines Ganztageszugs für die 3. Klasse im September 2012, die in der neuen mobilen Schulraumeinheit untergekommen ist. Daneben  haben die privaten Mittagsbetreuungen Karfunkel (109) und MITA Herterichschule (30) im laufenden Schuljahr einige zusätzliche Plätze bereitgestellt. Die Fertigstellung des neuen "Haus des Kindes" (Herterichstraße 30a) wird Anfang 2014 für weitere deutlich Entlastung sorgen. Das Engagement der BürgerInnen, der Schulverantwortlichen sowie vieler Mitglieder des Bezirksausschusses 19 haben das Referat für Bildung und Sport überzeugt, die Versorgungssituation in Solln nachhaltig zu verbessern.

Die aktuelle Situation an der Herterichschule: Für das kommende Schuljahr 2014/15 wird die Herterichschule eine Ganztgasklasse für Erstklässler und eine weitere für Drittklässler anbieten. Verbindliche Anmeldung erfolgt ab 2. April. Für das  Schuljahr 2013/14 hatte die Schule mit einem weiteren Ganztagszug für Erstklässler (rd. 25 Plätze) einen wesentlichen Beitrag geleistet. Weitere Plätze in den beiden städtischen Horten sowie in den privaten Mittagsbetreuungen (ca. 35 Plätze) wurden vergeben. So konnte in der ersten Juni-Hälfte bereits 60 Eltern die Zusage für einen Betreuungsplatz gegeben werden. 

 Perspektive Haus des Kindes – Herterichstr. 30a - Im Februar 2014 Baustopp verfügt

Das schon lang diskutierte "Haus des Kindes" an der  Herterichstraße 30A wird seit einigen Monaten von der Stadt München gebaut und soll voraussichtlich im Sommer 2014 eröffnet werden. Allerdings hat hier ein gerichtlicher Einspruch eines Nachbarn zu einem vorläufigen Baustopp geführt, sodass junge Familien um 136 Plätze bangen. Details lesen Sie bitte hier:

 136 Kita-Plätze stehen auf der Kippe (Sendlinger Anzeiger vom 10. Februar 2014)

Dort sollen 3 Krippengruppen, 2 Kindergartengruppen und 2 Hortgruppen eine Heimat finden. Insgesamt sollen dort 136 Kinder im Alter von 0-ca.10 Jahren betreut werden. Der Kindergarten in der Herterichstr. 41 wird mitsamt Personal in das neue Haus geschlossen umziehen. Alle anderen Einrichtungen wie Konrad-Witz-Straße und Stridbeckstraße bleiben erhalten!

Der Hort wird demnach definitiv bis zu 50 zusätzliche Plätze bieten, die sukzessive besetzt werden. Der Einschreibetermin wird rechtzeitig über die Süddeutsche Zeitung bekanntgegeben, wird aber auch den betroffenen städtischen Einrichtungen  (z.B. Herterichschule, die Horte Konrad-Witzstraße bzw. Stridbeckstraße) per Aushang bekanntgemacht.

 

 Rückblick 2012Nachschulische Betreuung in der Herterichschule im Schuljahr 20??/20??

Die Fragezeichen in der Überschrift waren 2012 bewusst gewählt, denn dieses Thema war eine never ending story, die die Nerven von Hunderten von Elternteilen wie auch die der Schulleitung und sicher auch der Verantwortlichen bei Stadt und Privatinitiativen immer wieder aufs Neue strapazierten. Leider auch 2012, wie folgende Dokumente belegen:

Aufruf der Sollner Mittagsbetreuungen an die Eltern zur Teilnahme an der Bürgerversammlung des Bezirks 19 am Donnerstag, 19.4., 19 Uhr Bürgerzentrum in Fürstenried-Ost

Aufruf der Sollner Mittagsbetreuungen an die Eltern, deren Kinder in den nächsten Schuljahren nachschulischen Betreuungsbedarf an der Herterichschule haben, zur Teilnahme an "Bildungsrichtungen im Münchner Süden: Probleme-Konzepte-Lösungen“ – Sondersitzung des Bezirksausschusses 19  (27.2.2012)

Ein plastisches  Beispiel aus dem Sommer 2011 droht sich auch 2012 zu wiederholen, nämlich das Schicksal von Florence Wulff, die sich an OB Christian Ude gewandt hat:  Lesen Sie ihren Beitrag HERTERICHSCHULE IN SOLLN OHNE BETREUUNG  bei DIREKT ZU UDE

Stadtratsmitglied Dr. Manuela Olhausen kümmert sich schon seit Jahren um das Problem und hat zusammen mit ihrer Kollegin Beatrix Burkhardt am 12. Juli 2011  eine aktuelle Anfrage eingebracht, deren Beantwortung  ganze drei Monate brauchte: 

Stellungnahme von Stadtschulrat Rainer Schweppe zur Anfrage der Stadträtinnen Beatrix Burkhardt/Dr. Manuela Olhausen zum Thema "Sicherung der Mittagsbetreuung der Herterichschule zum neuen Schuljahr" (12. Oktober 2011)

Bereits im August 2010 hatte sich die für den Süden zuständige CSU-Politikerin  mit einem Dringlichkeitsantrag an OB Christian Ude gewandt, Titel "Dringend benötigte Plätze für Mittagsbetreuung in der Herterichschule für kommende Schuljahr ermöglichen: 70 Kinder stehen derzeit auf der Straße." Der Vorgang und die Vorgeschichte sind hier dokumentiert:

 § Antrag von Stadträtin Dr. Manuela Olhausen vom 10.08.2010

 § Beschluss des Verwaltungs- und Personalausschusses vom 11.08.2010

Schon im Antrag der Stadträtin stand zum kommenden Schuljahr  seinerzeit zu lesen: " In einem zweiten Schritt müssen frühzeitig weitere Räume für den zu erwartenden Mehrbedarf im Schuljahr 2011/2012 gesucht und angeboten werden." Aufgrund der Tatsache, dass auch im kommenden Schuljahr (wie schon im laufenden) 130 angemelde Kinder die Bildung von fünf Ersten Klassen erfordert, aber nur vier Vierte Klassen aufgelöst werden, verschärft sich die Situation noch einmal.   

 Alarmglocken schrillen – Ideen gegen den drohenden Betreuungsnotstand

Schon in den beiden Schuljahren 2010 und  2011 drohten jeweils  rund 50 – 70 Kindern das Schicksal, nach Schulschluss auf der Straße zu stehen, weil keine adäquate Betreuung zur Verfügung stand. Aus diesem Grund hatten Schulleitung, der Elternbeirat wie auch private Elterninitiativen wie die Mittagsbetreuung KARFUNKEL und weitere engagierte Eltern frühzeitig die Alarmglocken geläutet und folgende Schritte unternommen:

  1. Zwei Treffen mit Stadtschulrat Rainer Schweppe + Vertretern des Schulreferates
  2. Beantragung eines zusätzlichen mobilen Schulraumeinheit zur Entschärfung der angespannten Raumsituation
  3. Beantragung einer 6. Gruppe Mittagsbetreuung (KARFUNKEL,mittlerweile MITA HERTERICHSCHULE e.V.)
  4. Beantragung Fahrtkostenzuschuss zum geplanten 2. Hort der Montessori-Einrichtung Arche Nova  Diese Option stand aus wirtschaftlichen Gründen seit 17. Mai 2011 NICHT mehr zur Verfügung!
  5. Diverse Briefe betroffener Eltern u.a. an:
    - den Stadtschulrat Rainer Schweppe bzw. Mitarbeiterinnen der Stadtschulreferats
    - den OB Christian Ude
    - die Sozialreferentin der Stadt München und OB-Kandidatin, Brigitte Meier
    - den Landtagsabgeordneten Joachim Unterländer
    - den Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Gauweiler
    - das Stadtratsmitglied Dr. Manuela Olhausen
    - Mitglieder des Bezirksausschusses 19:
      Vorsitzender Hans Bauer
      Kinderbeauftragte Monika Reim und 
      Sozialreferentin Beate Meyer

Gern können Sie bei uns ab Mitte Märt 2012  den Musterbrief an Stadtschulrat Rainer Schweppe anfordern: kontakt@kinderbetreuung-in-solln.de   Dann einfach Absender ergänzen, die individuelle Betreuungssituation kurz schildern, unterschreiben und ab geht die Post.

Ellenlange Wartelisten - Ganztageszug war 2011 keine praktikable Alternative

Lange Wartelisten kennzeichnen die Situation der umliegenden städtischen Horte bzw. der von der Stadt unterstützten Mittagsbetreuung Elterninitiative EI KARFUNKEL.

Nach unseren Informationen standen in den beiden städtischen Horten ein Angebot von aktuell ca. 8 verfügbaren Plätzen für Neuanmeldungen eine Warteliste von ca. 50 bzw. 70 Kindern gegenüber (bei insgesamt 59 Plätzen für über 400 Grundschüler) .

Für das Schuljahr 2013/14 plant  die Stadt zwar die Schaffung eines zusätzlichen Hortes. Doch wie werden unsere Kinder bis dahin betreut? Zwei weitere Schuljahre mit voraussichtlich  je 5 Klassen (ca. 120 – 130 Erstklässler), von denen erfahrungsgemäß die Hälfte eine Betreuung benötigen. müssen versorgt werden.  Dies bedeutet eine immense Anstrengung und Kompromissbereitschaft aller Beteiligten – und zwar sofort!

Das Angebot der Stadt, ab September 2011 einen Ganztageszug einzurichten, hat die Schulleitung aus folgenden Gründen abgelehnt:

1.     Der Raummangel: Da weder ein leerer Raum noch der in Aussicht gestellte Container vor Januar/Februar 2012 zur Verfügung stehen werden, steht keine adäquate Unterbringungsmöglichkeit zur Verfügung. Die theoretische Option, für den Ganztageszug einen Raum einer bestehenden Mittagsbetreuungsgruppe zu opfern, also eine Gruppe de facto auf die Straße zu setzen, würde das Betreuungsproblem nur verschärfen.

2.     Das Fehlen eines pädagogischen Konzeptes, hinter dem das Kollegium und der Elternbeirat stehen. Dies bedarf deutlich mehr Zeit als zur Verfügung steht.

3.     Mangelnde Qualifikation des externen Personals:  In der Praxis hat es sich offenbar als Problem erwiesen, dass diese extern beschäftigen Kräfte den pädagogischen Anforderungen, insbesondere den Sicherheitsanforderungen, die sich einem Klassenverband stellen, mangels Ausbildung häufig nicht gewachsen zeigen. Aus diesem Grund nimmt die sorgfältige Auswahl besonders viel Zeit in Anspruch.  

4.     Unzureichendes Budget: Für 6000 Euro pro Schuljahr lassen sich keine Kooperationspartner gewinnen, die mehrere Stunden pro Woche Aktivitäten anbieten.

Wenn man alle Argumente bewertet, ergibt sich für uns, dass eine solche, im Prinzip wünschenswerte Ganztagesbetreuung einer sorgfältigen und längerfristigen Planung bedarf.

 

 

 

Elterninitiative Kinderbetreuung in Solln | kontakt@kinderbetreuung-in-solln.de